A Kilo a day

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Wenn eines Tages die sehr sehr nette Nachbarin vor der Tür steht und einem einen Sack mit mindestens 5 Kilo Äpfeln aus dem Schrebergarten in die Hand drückt – dann nützt es natürlich gar nichts, kein großer Apfelfan zu sein. Die Früchte müssen wegverarbeitet werden, ist ja klar.

Zum Wegverarbeiten mussten sie allerdings erst einmal transportiert werden. Denn das Leben an verschiedenen Orten bringt es mit sich, dass man Küchen zum mal eben schnelle Sachen kochen hat, und Küchen, in denen wegverarbeitet wird. Mit Geräten. Und Gläsern und Flaschen und Backformen. Und Stauraum.

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Was man beim Transportieren übrigens auch als Nicht-Apfelfreund lernt: So ein paar Kilo Äpfel neben deinen Füßen bringen richtig gutes Aroma in den ICE.

Und jetzt lagern sie da im Vorratskämmerchen, schön kühl in ihrer Holzkiste. Das geht natürlich nicht ewig gut, so dass die erste Hand voll an einem dieser Abende kleingeschnitten und mit Zimt und Zucker in einem – mal wieder gelungenen! – Hefeteig verschwunden ist.

„Gibt es denn eine perfektere Symbiose als zwischen Apfel, Zimt & Zucker?“ las ich jüngst im Blog der Recipettes. Mmh, weiß nicht. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Was ich zumindest sagen kann: Apfel, Zimt und Zucker und darüber selbstgemachte Butterscotch-Soße verhalten sich auch ziemlich symbiotisch.

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Nach dem Vorbild eines Monkey-Breads habe ich kleine Knödelchen mit Apfelstückchen gefüllt, sie in eine Form gesetzt und munter mit weiteren Äpfelstücken, Butter, Zimtzucker und Karamellsoße bestreut, beschmiert und bekleckert. Irgendwann war die Backform voll und mir klar, dass ich auch einfach Rohrnudeln dazu sagen könnte.

Was nicht mehr reinpasste, wurde ausgerollt, nach dem selben Prinzip befüllt und als Schneckchen in eine weitere Form gesetzt.

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Ergebnis: Apfel-Monkey-Bread und -Schnecken, bei denen man durchaus noch großzügiger mit der Füllung sein hätte dürfen. Irgendwie schluckt Hefeteig monstermäßige Massen. Und es ist ja nicht so, dass ich nicht genug Äpfel gehabt hätte. Sind ja nur noch ungefähr 4,5 Kilo übrig…

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5 Gedanken zu “A Kilo a day

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