Ei(ns) auf die Haube

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Dass ich den Einsatz von Eiern in Rezepten gut finde, habe ich ja kürzlich schon verdeutlicht. Bei diesem Luisenkuchen mit Aprikosen und Kokos war der Verbrauch am Ende doch ziemlich übertrieben: Zehn Eier, um eine Baiserhaube herzustellen? Weiterlesen

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Ei Ei Ei

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Nach dem Schock über meine einstürzende Windbeutelpyramide war der Plan, den Tag darauf einfach mal Sonntag sein zu lassen, nichts zu backen und nur in der Sonne zu liegen. Weil mir aber nur in der Sonne liegen viel zu langweilig ist, habe ich mir als Lektüre das zum Geburtstag gewünschte „Große k. und k. Mehlspeisenbuch“ der legendären Bad Ischler Zuckerbäckerei Zauner mit auf den Balkon genommen. Und dann lag ich bald schon nicht mehr auf dem Balkon.  Weiterlesen

Trust your feeling

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Ja nee klar, so schlecht ist er gar nicht geworden. Aber leider ist er halt auch nicht besser geworden als vermutet. Und noch immer ärgere ich mich, dass ich meinem Gefühl wieder mal misstraut und das Rezept trotzdem ausprobiert habe. Weil ich nämlich schon beim Blick auf das Foto in dieser Frauenzeitschrift gesehen hatte: „Der Boden is nix!“ Weiterlesen

Dringlicher Apfel

Ein neues, besseres Antennenkabel hat es seit geraumer Zeit möglich gemacht, dass ich den TV-Sender TLC wieder empfangen kann. „Ti El was?“ TLC, ein Nischensender, auf dem man im Wesentlichen Amerikanerinnen beim Kauf ihrer 5000-Dollar-Brautkleider begleiten kann, schwerst Übergewichtige beim Abnehmen anstarrt, einem ganz echten, wahrhaft wahren Medium dabei zuhört, wie es Kontakt mit den Toten aufnimmt – und die Kreationen des Cake Boss bewundert. Der formt aus Massen von Modellierschokolade und Fondant Mega-Torten – ein TV-Format, das mich natürlich interessiert. Und das ich sofort gesucht habe, als das Kabel angeschlossen war.

Gefunden habe ich „Molto bene – Benedetta kocht“. Benedetta ist eine sehr schlanke, flotte Italienerin, die im Augenblick meines Hineinzappens gerade einen ziemlich flüssigen Teig auf Ricottabasis anrührte (Zu sehen in Staffel 2, Folge 21.).

Teig mit Ricotta? Ich war dabei! Weiterlesen

Raus aus der Sackgasse

Angenommen, man bucht einen Plätzchen-Backkurs, weil man denkt, dort könnte einem vielleicht wieder mehr Lust auf das Produkt gemacht werden, das einen jüngst so zur Weißglut gebracht hat; angenommen, man wähnt den angegebenen Ort mangels Unaufmerksamkeit für etwa ein Viertelstündchen von der Heimat entfernt; angenommen, man findet am Tag vor dem Termin heraus, dass es sich um einen gleichnamigen Ort rund 80 Kilometer entfernt handelt; weiter angenommen, man startet trotzdem noch frühzeitig und lernt dann, dass Darmstadt zur Rushhour so ziemlich das Letzte ist, was man kennenlernen möchte; und schließlich angenommen, man fegt nach eindreiviertel Stunden endlich mit überhöhter Geschwindigkeit und laut schreiend in den hintersten Odenwaldwinkel und wird gleich am Ortseingang von einem Sackgassen-Schild begrüßt – dann, meine Lieben, muss ein Plätzchen-Backkurs schon verdammt gut sein! Weiterlesen

Relativitäts-Praxis

„Bald ist Niko-la-haus-Aa-bend daaaa…“ – Der Ehemann sagt ja immer, der Begriff „bald“ sei relativ und summt diese Zeilen manchmal schon deutlich früher als im Oktober. Aber jetzt muss man ja mal feststellen: In ziemlich genau acht Wochen beginnt die Adventszeit. Und ich bin dieses Jahr bestens darauf vorbereitet. Weil ich eine Art Probelauf mit dreierlei Cookies und Keksen hinter mir habe. Nicht als Probelauf geplant zwar, aber durchaus erfolgreich. Das beste daran: Ein Großteil der übrig gebliebenen Zutaten vom vergangenen Jahr ist jetzt auch endlich weg.

Darunter unter anderem ein Plätzchenteig, der dermaßen überdimensioniert war, dass ich 2016 nur die Hälfte davon verbacken und die andere eingefroren hatte. Fast ein Jahr lang ist mir der eingeschweißte Klumpen jetzt immer wieder entgegen gekommen, wann immer ich das Gefrierfach geöffnet habe. Weiterlesen

Das macht dann Zwei-Törtchen-Fünfzig

 

Die Kinder von J. haben sich auf einen Handel mit mir eingelassen: Sie putzen mein verdrecktes Fahrrad, ich backe ihnen etwas zur Bezahlung. Das heißt, eigentlich hatten sie die Wahl. Ich hätte auch bares Geld für die Arbeit bezahlt, aber weil ich weiß, dass J.s Kinder von ihren Eltern früh an die Freuden und Genüsse von gutem Essen herangeführt wurden, habe ich ihnen auch die Währung „Gebackenes“ angeboten. Und sie haben sich für Gebackenes entschieden. Tolle Kinder! Weiterlesen

Die Vitaminbombe

Schluss mit den Früchten, der Herbst kommt! Zugegeben, auch der Herbst hat noch so das eine oder andere Obst zu bieten.  Aber ich sag’s ja immer wieder gern: Äpfel sind nicht meins – und Birnen, Zwetschgen und Trauben finde ich auch höchstens semi-interessant. Wenn überhaupt herbstliche Gewächse, dann doch lieber Gemüse. Mit dem lässt sich schließlich auch backen. Quiche und Tarte – und Schokokuchen! Weiterlesen

Weekender

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Wie konnte das passieren? Ich bin ein bisschen hinterher! Die pragmatische Lösung ist jetzt einfach mal, Brot, Safranküchelchen in vielen Größen, Brownies, Cheesecake-Pumpkin-Cupcakes und Schoko-Shortbread der vergangenen Wochenenden in einen Post zu packen, keine große Geschichte drum herum zu machen und stattdessen nur mal kurz festhalten: Weiterlesen