Wanna Lime-Bar?

Kaum waren die S’mores-Bars durch, stand wieder die Frage im Raum: Was tun mit den restlichen Graham-Cookies? Mein Dauerthema – Kampf den Resten. Am naheliegendsten erschien, gleich noch einmal irgendwas mit Krümelboden zu machen und da tauchte erfreulicherweise ein Martha-Stewart-Rezept in meinem Facebook-Feed auf: Lime Squares mit einem Boden aus Graham-Crackern und Pistazien. Weiterlesen

Abnehmende Abnehmer

img_0565

Zum Jahresanfang häufen sich in meinem sozialen Umfeld die Aussagen à la „Ich will im Januar nichts Süßes essen“ oder „Ich muss mal bisschen Pause einlegen“. Das hat mich kurzfristig ein wenigs aus dem Konzept gebracht, hatte ich doch zum Zeitpunkt dieser Aussagen bereits die erste Apfel-Pie gebacken und überhaupt gar keinen Gedanken an Pausen verschwendet.

img_0555     img_0560 

Wie auch. Das Gefrierfach war voll: Eingefrorener Pie-Teig, eingefrorene Apfelspalten. Wie jedes Jahr sind auch viel zu viele Nüsse, Mandeln und Schokolade von der Weihnachtsbäckerei übrig – das muss doch alles raus! Bis Februar kann ich damit nicht warten. Schließlich droht dann mit der nahenden Fastenzeit schon der nächste Abnehmerstreik. Weiterlesen

And the answer is – physics

image

Problem erkannt, Problem gebannt. Oder so ähnlich.

Erfreulicherweise war das WiFi im Urlaub stabil und genügend Ruhe hatte ich auch, um mich noch einmal intensiv mit der Frage „How to prevent soggy pie crust?“ zu befassen.

Wie vermutet liegt die Lösung für einen festen, nicht durchgeweichten Boden einer klassisch gedeckten Pie mit Obstfüllung im physikalisch-chemischen Grenzbereich. Oder, wie es beispielsweise hier bei der BBC  so schon ausgedrückt wird: „It helps to understand a little of what’s happening at a molecular level.“ Weiterlesen

Tell me pie!

image

Ich könnte hier wirklich mal Hilfe gebrauchen: Warum weichen meine Pies immer total durch? Mir ist ja klar, dass das Obst mit dem Zucker während des Backens Flüssigkeit zieht. Aber gleich so viel, dass unten rum alles einfach Matsch wird

image

Was tun? Ich würde mich freuen, wenn mir mal jemand raten kann, wie man eine amerikanische Pie so backt, dass nicht nur der Deckel knuspert. Vorbacken? Boden mit irgendwas abdichten? Einfach bleiben lassen? Weiterlesen

Ins Koma gebacken oder Ich mach dich mürbe

image

Die vergangenen Wochen waren anstrengend und die kommenden werden auch nicht besser – was liegt näher als sich beim Backen zu entspannen. Um nicht zu sagen einen regelrechten Rausch zu entwickeln. Als ich wieder halbwegs nüchtern war, standen da drei unterschiedliche Kuchen. Zusammen nenne ich sie Variationen in Mürb. Weiterlesen

Alte Schweden träumen schlecht

IMG_0063

Die Rezepte von Leila Lindholm schätze ich sehr. Butter, Sahne, Schokolade in großen Mengen verbacken – und als Topping dann noch etwas Butter, Sahne und Schokolade. Das steht alles in überhaupt keinem vernünftigen Verhältnis und sorgt für üppige Ergebnisse. Aber die Sache mit dem vernünftigen Verhältnis beschäftigt mich immer öfter. Ansich ist mir Vernunft beim Backen fremd, zumindest was die Inhaltsmengen angeht. Aber tatsächlich stimmt bei den Lindholm-Rezepten häufig manches nicht, so dass die Ergebnisse nur semi-gut aussehen. Geschmack top, Optik naja. Wie zum Bespiel bei Tante Sallys Pie:

IMG_0142
Ich will Leilas Tante Sally ja wirklich nicht zu nahe treten, aber ich habe von der Füllung, wohlgemerkt einem ganzen Kilo Früchten, nur die Hälfte genommen. Weiterlesen