Relativitäts-Praxis

„Bald ist Niko-la-haus-Aa-bend daaaa…“ – Der Ehemann sagt ja immer, der Begriff „bald“ sei relativ und summt diese Zeilen manchmal schon deutlich früher als im Oktober. Aber jetzt muss man ja mal feststellen: In ziemlich genau acht Wochen beginnt die Adventszeit. Und ich bin dieses Jahr bestens darauf vorbereitet. Weil ich eine Art Probelauf mit dreierlei Cookies und Keksen hinter mir habe. Nicht als Probelauf geplant zwar, aber durchaus erfolgreich. Das beste daran: Ein Großteil der übrig gebliebenen Zutaten vom vergangenen Jahr ist jetzt auch endlich weg.

Darunter unter anderem ein Plätzchenteig, der dermaßen überdimensioniert war, dass ich 2016 nur die Hälfte davon verbacken und die andere eingefroren hatte. Fast ein Jahr lang ist mir der eingeschweißte Klumpen jetzt immer wieder entgegen gekommen, wann immer ich das Gefrierfach geöffnet habe. Weiterlesen

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Keks-Fango

„Na, wie geht’s dir?“ hatte H. am Telefon gefragt. „Oach ja…,“ hatte ich geantwortet. „Stress…“ Und mich noch in der gleichen Sekunde darüber geärgert. Stress! Was für eine dämliche Antwort . Natürlich habe ich zurzeit viel zu tun. Natürlich, im Herbst ist immer viel zu tun. Aber dieses Seufzen und Jammern – das will doch keiner hören! Will ich nicht von anderen hören. Wollen die nicht von mir. Stress! Meine Güte, ist ja nicht so, dass ich keine Freizeit mehr hätte. Völlig zurecht hat H. auf diesen Aussetzer entgegnet: „Aber du hast doch so ein schönes Hobby, das muss doch für Entspannung sorgen…!?“ Womit er natürlich absolut recht hat. Weiterlesen

Mach mal lieber den Grill aus

Alles, was mit S’mores zu tun hat, finde ich ganz toll – ich mache nur nie irgendwas, was mit S’mores zu tun hat.

Erstens gehöre ich schon mal nicht zu den großen Grillern der Nation. Grillen ist super und wenn es andere für mich machen, bin ich nur zu gerne Gast. Aber selbst zu grillen, verschafft mir persönlich nicht die Befriedigung, die andere darin zu finden scheinen. Oder die ich beim Kochen und Backen am Herd habe. Darum: No grill for me.

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Rot ist der Keks

Wer auch immer auf die Idee von Red-Velvet-Backwaren gekommen ist – ich huldige ihm! Red Velvet finde ich einfach wunderschön. Ich weiß: Viele mögen gefärbten Teig überhaupt nicht und haben Skrupel, reinzubeißen. Aber mir macht das gar nichts! Und ich färbe ja noch nicht mal natürlich, sondern verwende ganz schnöde Lebensmittelfarbe. Lebensmittelfarbe find‘ ich auch super! Mit Roter Rübe hätte ich diese Cookies bestimmt nicht so leuchtend hinbekommen. Weiterlesen

Mach mir den Keks

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Da waren ständig diese Bilder im sozialen Netz: „One Pan Skillet Chocolate Chip Cookie“ stand darüber und schon beim ersten Wahrnehmen wusste ich nicht genau, was ich lieber hätte: Den Monster-Cookie oder die Pfanne. Dieser offensichtlich supersofte Riesenkeks mit Karamell und Eis oben darauf? Diese offensichtlich monsterschwere Gusseisenpfanne? Beide weckten definitiv größtes Begehren bei mir.

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Der Keks-Preis oder Wie gehe ich mit dem „Liebster Award“ um?

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Und dann war das Pfingstwochenende IMMER noch nicht vorbei. Und also war endlich auch die Zeit für die letzte Packung Pecannüsse und eine Tafel weiße Schokolade gekommen. Um in einer Handvoll Cookies zu enden.

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Ein gutes Ende, würde ich mal sagen. Für alle Beteiligten.

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So.

Und dann kam die Nominierung zum „Liebster Award“ von Jasmin von „Die Kunst des Backens“, über die ich mich sehr gefreut und sofort zugesagt habe. liebster-award1Vielen Dank noch einmal, Jasmin.

Nach ein bisschen Recherche war ich mir dann allerdings nicht mehr ganz so sicher, wie ich damit umgehen sollte. Als erstes stieß ich auf das, was Simone Weissenbach zu dem Thema erlebt und veröffentlicht hat. Dann stieß ich auf das, was Martin Feigenwinter dazu zu sagen hat – der wiederum auch schon auf Simone gestoßen war. Was beide schreiben, entspricht so ziemlich dem, was ich auch selbst empfinde: Natürlich freue ich mich, dass wildfremde Menschen lesen – und manchmal gut finden – was ich so schreibe. Und hey: Bei meinen 15 Word-Press-Followern kann ich auch nicht gerade von großer Bekanntheit reden. Die Nominierung sollte mir also wirklich mehr als willkommen sein. Weiterlesen

Doodle dir eins

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Es gibt so Zeiten, die sind nicht ganz einfach, nicht sonderlich lustig, vielleicht sogar ein bisschen traurig.

Ich will nicht behaupten, dass Snickerdoodles daran prinzipiell irgendetwas ändern könnten.

Aber zumindest machen sie das Leben ein bisschen süßer. Zimtiger. Und daran ist ja auch wieder nichts falsch.

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Außerdem stimmt mich der Name einfach ein bisschen fröhlich.

Darauf einen dreifachen Doodle.

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