Mach mir den Keks

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Da waren ständig diese Bilder im sozialen Netz: „One Pan Skillet Chocolate Chip Cookie“ stand darüber und schon beim ersten Wahrnehmen wusste ich nicht genau, was ich lieber hätte: Den Monster-Cookie oder die Pfanne. Dieser offensichtlich supersofte Riesenkeks mit Karamell und Eis oben darauf? Diese offensichtlich monsterschwere Gusseisenpfanne? Beide weckten definitiv größtes Begehren bei mir.

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Muskat(er)stimmung

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Über meinen Vorrat an Muskatnüssen habe ich mir wahrscheinlich noch nie Gedanken gemacht. Und wenn, dann vielleicht das letzte Mal vor etwa 5 Jahren: Damals habe ich mir von einer „Spicetour“ auf der wunderbaren Insel Sansibar ein ganzes Beutelchen mitgebracht, praktisch direkt vom Baum. Und ein ganzes Beutelchen Muskatnüsse – der reicht gefühlt fürs Leben. Weiterlesen

Voll der Profi

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Gelegentlich legen mir die Kollegen mal „Konditorei & Café – Patisserie“ auf den Schreibtisch. Der Titel ist nicht gerade sexy, aber für ein Fachmagazin spielt Sexyness ja eher eine untergeordnete Rolle.

Vergangene Woche tauchte jedenfalls wieder mal eines auf.

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Ich mag das Heft, auch wenn ich nicht vom Fach bin. Allerdings fürchte ich jedes Mal, wenn ich es finde, dass man von mir erwartet, etwas daraus zu backen. „Grüße A“ stand dieses Mal darauf. Grüße A! Das ist doch ganz klar die Aufforderung: „Jetzt mach doch mal endlich!“ Weiterlesen

Coming home from strawberry fields

imageWann war ich eigentlich das letzte Mal auf einem Erdbeerfeld? Es muss Jahrzehnte her sein. Aber jedes Jahr, wenn J. vom Familienausflug zum Selbstpflücken erzählt und von 18 Kilo Erdbeeren und dem Happening beim Einkochen (Okay, das hat sie nie gesagt, ich stelle mir nur vor, dass man mit 18 Kilo Erdbeeren mindestens ein Happening feiert..), dann denke ich: Geh doch auch mal aufs Feld!

Dieses Jahr haben es K. und ich endlich durchgezogen. Ich hatte schon in der Woche zuvor einen New-York-Cheesecake mit Erdbeer-Haube nach Juniors fabriziert, auf einem schnellen Keksboden statt des eigentlichen Biskuits allerdings.

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Maximize your Feiertag

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Den Spruch mochte ich gleich als ich ihn das erste Mal hörte: „Maximize your weekend“ sagt G. immer. Es ist sein Motto. Und es bedeutet: Ab Freitag Abend sollte jede Minute so gestaltet werden, dass das Wochenende am Sonntag Abend mit einem zufriedenen Seufzer endet.

Gut, bei G. hat das auch viel mit Sport und Bewegung und Ausgehen und Unternehmungen zu tun. Aber ich fand schon immer, dass man es auch anders interpretieren kann: Meine perfekte Minute kann auch perfekt sein, wenn überhaupt nichts passiert. Oder gerade weil überhaut nichts passiert. Reine Auslegungssache. Seitdem ich den Spruch jedenfalls kenne, versuche auch ich gelegentlich, die Freizeit zu maximieren.

An Fronleichnam ist es mir nahezu in Perfektion gelungen. Weiterlesen

Pimp your pudding

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Bei mir ist der Pudding-Wahn ausgebrochen. Kaum war das mit dem Milchpudding erfolgreich erledigt, habe ich mich noch etwas mit dem  Angebot von „From the Grapevine“ befasst und war schon einen Klick weiter bei Reispudding. Wie es der Zufall so will, hatte ich vor dem Urlaub mal ein Päckchen Milchreis gekauft – eine Eingebung vielleicht?

Im Rezept heißt es, dass jede Art von Reis funktioniert, umso richtiger schien mir Milchreis zu sein. Den Reis in meinem Reiskocher vorzubereiten, war allerdings ein  kleines Experiment, weil einem davon überall nur abgeraten wird. Aber erstens wird der Reis für diesen Pudding erst einmal in Wasser vorgekocht und zweitens danach noch so lange über dem Wasserbad weiter eingematscht, dass es mir das Risiko wert war.

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Zurecht. Nach 1 Stunde und 20 Minuten über dem Dampf kommt eine herrliche Pampe raus, die relativ schnell fest wird. Vorher noch ein paar Walnüsse unterheben, Zimt und Rumrosinen drüber, fertig. Weiterlesen