Awengala mehr

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Na das war ja mal ein Schätzchen! Es lag noch ein 300-Gramm-Päckchen Frischkäse im Kühlschrank und außerdem warteten mehrere angebrochene Tüten der verschiedensten Kekse in der Vorratskammer auf Verwendung in einem Krümelboden. Was mich auf die Idee brachte, mal wieder einen New York Cheesecake zu backen. Und weil P. von Leila Lindholms Grundrezept für Cheesecake schwärmte, war die Frage nach dem Rezept auch schnell geklärt.

Was ich allerdings kurzzeitig verdrängt hatte: Wenn Leila Lindholm backt, wirds üppig. Wo andere Vorschläge für fettreduzierte Varianten machen, kommt bei ihr noch ein Pfund Sahne oben drauf. Weiterlesen

Tell me pie!

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Ich könnte hier wirklich mal Hilfe gebrauchen: Warum weichen meine Pies immer total durch? Mir ist ja klar, dass das Obst mit dem Zucker während des Backens Flüssigkeit zieht. Aber gleich so viel, dass unten rum alles einfach Matsch wird

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Was tun? Ich würde mich freuen, wenn mir mal jemand raten kann, wie man eine amerikanische Pie so backt, dass nicht nur der Deckel knuspert. Vorbacken? Boden mit irgendwas abdichten? Einfach bleiben lassen? Weiterlesen

Testphase

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Im Shuk von Tel Aviv habe ich mir ja etwas waaahnsinnig und ganz typisch Israelisches gekauft: Cupcake-Förmchen made in China. „So was gibt’s bei euch nicht?“ lautete die ungläubige und nicht ganz zu unrecht gestellte Frage der dortigen Verwandtschaft. Klar gibts das bei uns. Ich war einfach gerade völlig überfordert. Weiterlesen

Geht doch

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Zwei Tage weg gewesen. Heimgekommen. Nektarinen, Mehl und Eier gekauft und eine Tarte  aus Leila Lindholms „Backen mit Leila“ gemacht.

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Keine Schwierigkeiten mit dem Rezept, keine Probleme mit den Mengen, nichts übergelaufen, nichts weich geblieben, nichts verbrannt. Und der Geschmack stimmt auch.

Geht doch.

Gib Gummi

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Es war ja sowieso an der Zeit, mal wieder das Fischmesser rauszuholen… Dabei hatte ich eigentlich geplant, eine Tarte zu backen. Gabs schon lange nicht mehr. Irgendwas mit Obst. Aber dann hat der Herr Doktor – die Idee lag auch durchaus nahe – plötzlich eine Torte in Reifenform ins Spiel gebracht. Und schon in der Sekunde, in der ich „Ja genau, pfff, haha…“ sagte, wusste ich, dass ich’s ausprobieren will.

Wenige Stunden später waren Bilder im Netz recherchiert, die Fondantvorräte überprüft, das Fischmesser zum Modellieren rausgesucht.

Aber ach, das Modellieren. Ich meine mich zu erinnern, dass ich meine geringen Fähigkeiten zu formen schon erwähnt habe. Mein einzig wirklich gelungenes Werk in der Hinsicht war mal ein getöpferter Hase, der aber auch nur so super aussah, weil die Werklehrerin über dieses eine 11-jährige Mädchen unter den fünfzehn 11-jährigen Buben so glücklich war, dass sie alle Handgriffe immer an meinen Werkstücken vormachte. Den Hasenkopf hat sie echt gut hingekriegt.

Und jetzt also Motivtorte Reifen. Weiterlesen

Alte Schweden träumen schlecht

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Die Rezepte von Leila Lindholm schätze ich sehr. Butter, Sahne, Schokolade in großen Mengen verbacken – und als Topping dann noch etwas Butter, Sahne und Schokolade. Das steht alles in überhaupt keinem vernünftigen Verhältnis und sorgt für üppige Ergebnisse. Aber die Sache mit dem vernünftigen Verhältnis beschäftigt mich immer öfter. Ansich ist mir Vernunft beim Backen fremd, zumindest was die Inhaltsmengen angeht. Aber tatsächlich stimmt bei den Lindholm-Rezepten häufig manches nicht, so dass die Ergebnisse nur semi-gut aussehen. Geschmack top, Optik naja. Wie zum Bespiel bei Tante Sallys Pie:

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Ich will Leilas Tante Sally ja wirklich nicht zu nahe treten, aber ich habe von der Füllung, wohlgemerkt einem ganzen Kilo Früchten, nur die Hälfte genommen. Weiterlesen