Wahl-Wochenende

Briefwahl – zwei Kreuzchen gemacht – Check. Deutlich schwieriger als das war die Entscheidung, was dieses Wochenende gebacken wird. Ganz nach dem Motto Erst- und Zweitstimme sind es da dann auch zwei Kuchen geworden. Um ganz genau zu sein, eigentlich drei: Die Tarte mit Zwetschgen war schon gesetzt. Listenplatz quasi. Weil die Entscheidung zwischen Mohn- und Käsekuchen aber nicht so einfach zu treffen war, hab ich einfach beides zusammengepackt. Also neue Partei gegründet. Weiterlesen

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Rache ist Brombeer

Meine abonnierte „Sweet Dreams“ ist kürzlich endlich eingetroffen. Prompt bin ich zum ersten Mal nicht so restlos begeistert von der Ausgabe. Alles über Törtchen – joa, ist okay. Aber mir war gerade nicht nach Törtchen. Aus Rache für’s lange Warten habe ich dann einfach ein Tortenrezept aus der vorigen, am Kiosk gekauften Ausgabe gebacken. Ha! Das wird Burda ins Mark treffen! Weiterlesen

Väterchen Kirsch

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Nach Plätzchen und Geschenken aus der Küche ist mein Backjahr meistens beendet. Die Feiertage verbringe ich in der Regel in den Haushalten anderer Leute. Und wenn ich dort selbst tätig zu werden habe, dann will normalerweise keiner Kuchen von mir.

Nun sprach das alte Väterchen aber in diesem Jahr zu mir, nachdem es ein paar Tortenbilder gesehen hatte: „Vielleicht machst du mir ja mal eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Das ist nämlich meine Lieblingstorte!“ Weiterlesen

Wirklich rührend

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So, heute bin ich zufrieden. Rundherum zufrieden. Ich mäkel nicht am eigenen Werk, ich find nichts, was nicht passt, ich sag einfach: So wollte ich es!

Vielleicht ist der Trick, nicht über’s Rezept ans Backen ranzugehen, sondern über’s Gerät? Denn das war die eigentliche Intension, an einem normalen Mittwoch Abend eine Torte zu produzieren: Ich wollte rühren! Weiterlesen

Oreo et laboreo

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Also das mit dem Bohren war dann vielleicht doch nicht so gut für meine noch etwas angeschlagene Hand: Einen Tag später kamen die Schmerzen und die Recherche ergab, dass ich bis zu dem Zeitpunkt besser nichts Schwereres  gehalten hätte, als einen Kaffeebecher. Der Druck, den man auf die Hand ausübt, wenn man 25 Löcher in eine Schachtel bohrt, liegt da wohl knapp drüber.

Schonen war trotzdem schwer, weil die nächste Produktion bereits im Gange war: Weiterlesen

Teufelspakt, mit Schokolade gezeichnet

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Volumen verringern: Immer zum Jahreswechsel drängt sich mir dieses Gefühl auf, ausmisten zu müssen. Zu viel Deko, zu viele Klamotten, zu viel von allem. Meist kommen mir diese Gedanken allerdings, wenn ich feiertagsbedingt gar nicht zu Hause bin. Sobald der Urlaub vorbei ist und ich wieder in meiner gewohnten Umgebung bin, ist das Gefühl meist nahezu verschwunden. Dieses Jahr hat es gerade noch gereicht, um ein paar nie verwendete Bambusschüsseln und eine Plätzchendose zu entsorgen, deren Deckel immer von selbst aufsprang.

Auf das Volumen wirkt sich das natürlich kaum aus, zumal durch Weihnachten auch Neues dazukommt. Wunderbare Sachen waren das dieses Jahr, darunter ein Patisserie-Set, mit dessen Hilfe Tortenböden in viele perfekte und gleichmäßige Schichten geschnitten werden können. Um dann wieder zusammengesetzt zu werden. Mit deutlich mehr Volumen.

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Als Grundlage für den ersten Test diente Roy Fares Rezept für „Devil’s chocolate food cake“. Und das ist ein wahrhaft teuflisches Ding: Schokolade satt. Im Teig Kakao, in  Mousse-Füllung und Schokobuttercrème um die 400 Gramm dunkle Schokolade – eine diabolische Köstlichkeit. Weiterlesen

Flagge, Flagge Kuchen

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Ich zitiere mal: „Die Rezepte sind im Wesentlichen amerikanisch, wurden aber von mir etwas bearbeitet und an unsere europäischen Geschmackgewohnheiten angepasst – das heißt, der Geschmack ist etwas konzentrierter und die Zuckermengen sind reduziert worden.“

Ach!

Dann wüsste ich aber mal gern, wie viel Zucker ursprünglich in diese Frischkäse-Crème hineinkommen. Weiterlesen

Happy Desaster

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Was für eine Niederlage. Und was für ein Segen für alle.  Überhäufen werden sie mich mit Dank und Erleichterung. Wut, Ärger und Enttäuschung wird das aber nur bedingt lindern.

Ich will vorausschicken, dass ein gewisser Hang zur Sturheit durchaus angelegt ist in meiner Familie. Wenn wir uns etwas in den Kopf gesetzt haben, dann wollen wir es durchziehen. Und ich hatte mir nun mal in den Kopf gesetzt, mir meine Geburtstagstorte zu backen. Seit Wochen habe ich generalstabsmäßig daran gearbeitet. Alles hatte ich im Griff. Nur nicht das Wetter.

Dazu muss man auch wissen, dass es für mich schon als Kind nichts Tolleres gab, als mir zum Geburtstag eine Crèmetorte zu wünschen. Meine Mutter und Lehrmeisterin in Sachen Backen erfüllte mir diesen Wunsch – zähneknirschend und nicht ohne es mit sinnvollen Argumenten zu versuchen: Schokoladentorte schön und gut, aber es sei doch Juli und Sommer und überhaupt, vielleicht doch lieber was mit Obst…? Der Kompromiss sah meist so aus, dass am Ende beides auf dem Tisch stand, Obstkuchen für alle und Schokotorte für die Hardcore-Schleckermäulchen. Also mich. Weiterlesen