Pilzbefall

Ich bin vom Hefepilz befallen – backtechnisch natürlich nur. Dieses lebende Wunderding, dieser Mikroorganismus mit Zauberkraft! Gebt mir frische Hefe, gebt mir ein Tütchen Trockenhefe – ich füttere beides und bring es zum Gehen. Mit Ei, ohne Ei, mit Öl, mit Butter, mit Weizen- oder Vollkornmehl. Komme mir fast schon wie der Zauberlehrling vor: „Walle! Walle. Manche Strecke, dass, zum Zwecke… “ und so. Weiterlesen

Tarte macht erfinderisch

Im Urlaub gewesen, heimgekommen, gebacken. So ist’s ja immer bei mir. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass das Brioche jüngst ja so eine Art Übung für die Ferien war: Und so viel besser waren die Originale in Frankreich auch nicht… Okay, gelogen. Ich habe in Frankreich zwar so einiges, aber kein Brioche probiert.

Auch nicht probiert habe ich die vielen Tartes au citron. Aber irgendwie bald gewusst, dass ich da zu Hause mal ran muss. Nicht zuletzt, weil ja jüngst diese US-Variation mit der gezuckerten Kondensmilch so gut geklappt hatte.

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Die gute Butter

Zugegeben: Für ein paar wenige Wochen stand die neue Brioche-Backform ein bisschen bedrohlich in meiner Küche. Als „tollstes Geburtstagsgeschenk ever“ angekündigt, hatte K. damit einerseits schon einen Treffer gelandet. Ich hatte so eine Form noch nicht, ich liebe Brioche und mit Hefeteig komme ich ja inzwischen auch klar. Einerseits. Andererseits hatte ich bisher nur einmal versucht, selbst Brioche zu backen und dabei ein eher jämmerliches Ergebnis erzielt. Weiterlesen

Wanna Lime-Bar?

Kaum waren die S’mores-Bars durch, stand wieder die Frage im Raum: Was tun mit den restlichen Graham-Cookies? Mein Dauerthema – Kampf den Resten. Am naheliegendsten erschien, gleich noch einmal irgendwas mit Krümelboden zu machen und da tauchte erfreulicherweise ein Martha-Stewart-Rezept in meinem Facebook-Feed auf: Lime Squares mit einem Boden aus Graham-Crackern und Pistazien. Weiterlesen

Rache ist Brombeer

Meine abonnierte „Sweet Dreams“ ist kürzlich endlich eingetroffen. Prompt bin ich zum ersten Mal nicht so restlos begeistert von der Ausgabe. Alles über Törtchen – joa, ist okay. Aber mir war gerade nicht nach Törtchen. Aus Rache für’s lange Warten habe ich dann einfach ein Tortenrezept aus der vorigen, am Kiosk gekauften Ausgabe gebacken. Ha! Das wird Burda ins Mark treffen! Weiterlesen

Mach mal lieber den Grill aus

Alles, was mit S’mores zu tun hat, finde ich ganz toll – ich mache nur nie irgendwas, was mit S’mores zu tun hat.

Erstens gehöre ich schon mal nicht zu den großen Grillern der Nation. Grillen ist super und wenn es andere für mich machen, bin ich nur zu gerne Gast. Aber selbst zu grillen, verschafft mir persönlich nicht die Befriedigung, die andere darin zu finden scheinen. Oder die ich beim Kochen und Backen am Herd habe. Darum: No grill for me.

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Gibt’s nicht, geht nicht

Seit ich es vor zwei Jahren entdeckt habe, finde ich das Backmagazin „Sweet Dreams“ von Burda ziemlich gut. Diese Themenkonzentration auf eine Jahreszeit oder mal auf Hefeteig – das gefällt mir. Weil ich das zweimonatlich erscheinende Heft aber nicht überall bekomme und Verlage ja so gern darüber klagen, dass es ihnen so schrecklich schlecht geht, habe ich beschlossen, ein Abo abzuschließen. Das war vor drei Monaten. Bis heute habe ich kein Heft zugeschickt bekommen – aber schon mal eine Mahnung. Weiterlesen

Das schlägt der Beere den Boden aus

Die Erdbeeren haben mich eine Weile lang nicht losgelassen. Und seit ich draufgekommen bin, dass sie in Scheiben geschnitten irgendwie mehr hermachen  – schneid ich dauernd Erdbeerscheiben.

Für eine kleine Garteneinladung jüngst hat sich das besonders angeboten. Weil vor Ort alles eher praktisch sein sollte, dachte ich: Ich mach kleine Cheesecake-Törtchen, da braucht es kein Besteck und keine Teller dazu. In die Hand und rein in den Mund. Weiterlesen

Mohn(d)süchtig

„Hallo, ihr Mohn-Liebenden!“ begrüßte uns der Verkäufer auf dem Wiener Naschmarkt. Er war gerade Ohrenzeuge eines Kurzdialogs zwischen dem Gatten und mir geworden, in dem wir uns gegenseitig unsere große Liebe zu Mohn bestätigt hatten. Leise, damit uns der nette Mann hinter der Theke nicht hört,  und zwischen den Zeilen hatte ich allerdings versucht, zum Ausdruck zu bringen, dass  ich Zweifel hegte: Die vor uns liegenden sogenannten Mohnzelten wirkten auf mich ein wenig trocken und hart.

Und außerdem hatte ich keine Zahnseide in der Tasche. Weiterlesen