Bestürzend gut

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Ich war nicht ganz ehrlich: Nach drei Mal Kuchen backen war an Ostern gar nicht Schluss – ich habe den Herd doch noch ein viertes Mal  angeworfen.  Weiterlesen

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Verstreut, verschenkt

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Also mein Osterbunny hatte ganz schön zu schleppen dieses Jahr. Und es hat Glück gehabt, dass ich mich noch gebremst habe, bevor Kuchen Nummer vier auf den Tisch stand. So habe ich dem Häschen dann „nur“ Rührkuchen, Babka und Erdnussbutter-Bars ins Körbchen gepackt und es losgeschickt.  Weiterlesen

Reib‘ mal wieder die Möhrchen

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Ostern naht und alle backen mit Rüben! So jedenfalls mein Eindruck. Egal, welche Zeitschrift ich derzeit durchblättere, welchen Blog ich lese, welche Angebote mir Social Media macht: überall Möhrchen. Hab da auch gar nichts dagegen, im Gegenteil. Ich musste mich nur entscheiden, an welchem der zahlreichen Rezepte ich mich versuchen wollte. Ein E-Mail-Betreff mit den Worten „Trust me! You want these Carrot Cheesecake Muffins in your life!“ war dann der überzeugendste Aufruf: Ich wollte. Und es war nicht zum Schaden! Weiterlesen

Zucker war aus

 

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Zucker hat es ja zur Zeit nicht leicht. Früher war es Fett, jetzt ist es Zucker: Bööööse. Darum war es im Grunde ganz passend, dass mich die Frage des Kollegen H. nicht mehr losgelassen hatte, ob man Rugelach auch herzhaft füllen könnte. Dass man kann, war ja schnell herausgefunden. Und noch schneller ausgeführt. Danach bin ich sogar schon wieder schlauer: Denn zwischen nicht süß und herzhaft, passt jede Menge Salz! Weiterlesen

Grün, grün, grün sind alle meine Kuchen

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Pandan-Kuchen – ich hatte Tage gebraucht, bis ich mir den Namen merken konnte. Mehrfach musste ich M., die mir vergangenes Jahr ein Stück aus Singapur mitgebracht hatte, erneut danach fragen. Pan-wie? Pandan! Und als ich den Begriff als solchen endlich gespeichert hatte, habe ich ihn in dieser Hirnschublade abgelegt, in der all diese köstlichen Dinge aus fernen Ländern lagern, die man eben nur im Urlaub bekommen kann. Oder, wenn M. wieder mal aus Singapur anreist.  Weiterlesen

Essbarer Kompost

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Da lagen sie vor mir: Ein ziemlich alter, schon leicht schrumpeliger Apfel und zwei Bananen, deren Schale fast gänzlich schwarz geworden war. Eine davon hatte ich mehrere Tage in der Tasche mit mir herum getragen. Zur Arbeit und zurück. Sie sah aber auch nicht anders aus als ihr Pendant in der heimischen Obstschale. Weil ich zugegebenermaßen kein Fan solchen Obstes bin, mir zur Zeit aber verschärft Mühe gebe, keine Lebensmittel wegzuwerfen, lag ein Banana Bread nahe. Und zwar eines mit Apfel. Weiterlesen

Es muss gerollt werden

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Ein paar Tage ohne Backen und ich bin wie auf Entzug. Zack zack sollte also wieder  irgendetwas in den Ofen. Nur war eigentlich doch nicht so richtig Zeit dafür. Zum Glück ist mir in meiner Not im Kühlschrank etwas Frischkäse in den Blick gefallen, der gern verbraucht werden wollte und mit ihm kam der Gedanke: Rugelach gab’s auch schon lang nicht mehr! Um genau zu sein, mehr als zwei Jahre nicht. Und dabei ist das doch so eine schöne kleine Schweinerei. Also, Rugelach.  Weiterlesen

Ich kann Karamell!

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Was waren das für Mengen von Karamell, die ich in den vergangenen ein, zwei Jahren hergestellt habe. Immer und immer wieder neue Versuche, karamellisierten Zucker in schnittfeste Masse zu verwandeln. Bücher gekauft, Rezepte gewälzt, Tipps im Netz gelesen. Immer wieder große Weck- und Marmeladengläser mit zu weichem Karamell in die Vorratskammer verfrachtet. Oder verschenkt und behauptet: „Das soll so. Das ist Aufstrich.“

Und dann bringt das alte Väterchen ein schnödes Kundenmagazin aus dem Großmarkt nach Hause. Weiterlesen

Trust your feeling

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Ja nee klar, so schlecht ist er gar nicht geworden. Aber leider ist er halt auch nicht besser geworden als vermutet. Und noch immer ärgere ich mich, dass ich meinem Gefühl wieder mal misstraut und das Rezept trotzdem ausprobiert habe. Weil ich nämlich schon beim Blick auf das Foto in dieser Frauenzeitschrift gesehen hatte: „Der Boden is nix!“ Weiterlesen

Mürbteig für Millionen

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Wie oft muss ich eigentlich Fehler machen, bevor die Lernkurve nach oben geht? Einmal reicht offenbar jedenfalls nicht. Anders lässt sich ja kaum erklären, dass ich bereits zum zweiten Mal einen Mürbteig in doppelter Menge hergestellt habe – in doppelter Menge herstellen musste, um präzise zu sein. Denn hätte ich das Rezept nicht verdoppelt, hätte ich lediglich eine Schüssel voll sandiger Krümel gehabt.     Weiterlesen