Ei(ns) auf die Haube

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Dass ich den Einsatz von Eiern in Rezepten gut finde, habe ich ja kürzlich schon verdeutlicht. Bei diesem Luisenkuchen mit Aprikosen und Kokos war der Verbrauch am Ende doch ziemlich übertrieben: Zehn Eier, um eine Baiserhaube herzustellen? Weiterlesen

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Käsehaut

Cheesecake

© Alexander Schulte

Wenn dir aus Gründen plötzlich drei, vier Pfund Magerquark ins Haus kommen und du mit dem ersten mal einen Käsekuchen backst; wenn dann plötzlich L. vor dir steht und dich umarmt, weil sie sich schon ihr Leben lang genau so einen Käsekuchen gewünscht hat; wenn L. dir dann auch noch ihre Gänsehaut auf Armen und Beinen zeigt, die sie allein beim Gedanken an diesen Kuchen bekommt… Weiterlesen

Werbung (nicht)

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Aus Gründen musste ich mich in jüngster Zeit häufig mit dem Thema Influencer Marketing befassen. Und mit der aktuellen Debatte um die Kennzeichnungspflicht. Jetzt frage ich mich: Ist es eigentlich auch Werbung, wenn ich sage: „Sweet“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh ist ein geiles Buch? Müsste ich diesen Blogbeitrag als Werbung deklarieren, auch wenn ich das Buch selbst gekauft, selbst bezahlt und alle bisher ausprobierten Rezepte selbst gebacken habe? Vielleicht schon.

Aber ich bin ja gar kein Influencer!

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Ei Ei Ei

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Nach dem Schock über meine einstürzende Windbeutelpyramide war der Plan, den Tag darauf einfach mal Sonntag sein zu lassen, nichts zu backen und nur in der Sonne zu liegen. Weil mir aber nur in der Sonne liegen viel zu langweilig ist, habe ich mir als Lektüre das zum Geburtstag gewünschte „Große k. und k. Mehlspeisenbuch“ der legendären Bad Ischler Zuckerbäckerei Zauner mit auf den Balkon genommen. Und dann lag ich bald schon nicht mehr auf dem Balkon.  Weiterlesen

Jeden Tag eine gute Ta(r)t(e) – oder zwei

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Um ehrlich zu sein: Ich bin nicht gerade bekannt dafür, beim Kochen und Backen besonders viel Rücksicht auf andere zu nehmen. Gut, dem Mann mache ich weder Fenchel noch Risotto, weil er da keinen gesteigerten Wert drauf legt. Und eine von ihm ebenfalls verabscheute Sülze herzustellen, käme mir selbst nicht in den Sinn. Aber sonst? Mach ich, was ich will. Mit Ausnahmen. Weiterlesen

Das Familienmitglied

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Beeren – hört mir auf mit Beeren! Das habe ich vergangenes Jahr gemacht, mit Beginn der Sommerobst-Saison. Beeren rauf und runter. Sieht ja auch ganz schön aus, klar. Bunt, frisch, prächtig. Aber wenn ich ehrlich bin: Die süßeste Beere kann bei mir persönlich nicht ankommen gegen eine ordentliche, hochwertige, kakaoige, dunkle, glänzende – Schokolade. Und weil der Rezepttitel „Schokokuchen zum Mitnehmen“ für ein weiteres Familienmitglied auch einen recht reizvollen Titel hat, war klar: Der muss es sein.  Weiterlesen

Verhüllung

Wer kann schon von sich sagen, frei von Schadenfreude zu sein? Ich jedenfalls musste doch etwas grinsen, als ich just, da dieser Kuchen aus dem Ofen geholt war, auf dem Instagram-Account von Ottolenghi ein Bild fand mit mehreren verbrannten Käsekuchen. Weil: Meiner war es auch! Wass Ottolenghis Bäcker mit den ihren gemacht haben, ist mir nicht bekannt. Ich habe meinen einfach üppig belegt.

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