Fake Bonbon

Da war doch wieder ein Footsylist am Werk,  oder?

So hätte es aussehen sollen.

Die Bonbonpapiere lagen schon seit langem bereit. Extra aus Hongkong eingeflogen. Noch immer arbeite ich mich durch Rezepte für Karamellbonbons. Aber egal, welches Rezept ich verwende, welchem Patissier ich vertraue, welche Gerätschaften ich anwende – am Ende kommt immer wieder so etwas heraus:

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Sweet Love

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Und plötzlich stand der Blumenbote vor der Tür! Ziemlich unerwartet, denn bis zum 14. Februar waren es noch ein paar Tage. Überraschung gelungen, würde ich sagen!

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Wie gut, dass ich auch schon halbwegs vorbereitet war auf eine Herzensgabe. Die hat dieses Mal allerdings mehr mit einem gelegentlichen Bedürfniss nach DIY zu tun. Ja, manchmal, wenn auch selten, überkommt es auch mich und dann schiebe ich Mehl- und Zuckersäcke beiseite, um schnell irgendetwas zusammenzubasteln. Weiterlesen

Kinderkram

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Vor geraumer Weile hat mich Annik von Kinderwahnsinn gefragt, ob ich Lust hätte, einen Gastbeitrag für ihren Blog zu schreiben. Ich hatte ihr erzählt, dass ich ja gern für all die Eltern da draußen backen würde, die selbst keine Lust oder kein Talent dafür haben, aber trotzdem dauernd irgendwo irgendwas abliefern müssen. Und für die es darum in erster Linie schnell und einfach gehen muss.

Was mir dazu eingefallen ist? Gibt es heute hier und natürlich auf Kinderwahnsinn.com.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich schon bald meine Zweifel bekam: Will ich wirklich und wahrhaftig für all die Eltern da draußen backen, die keine Lust oder kein Talent haben? Wahrscheinlich eher nicht…

Warum? Weil Kuchen, den Kinder mögen, nicht gerade meinen Ansprüchen genügt. Kinder, so ergab jedenfalls meine Feldforschung, wollen es schlicht und bunt. Mit bunt könnte ich ja leben. Aber schlicht fällt mir wirklich schwer. Weiterlesen

Das verbraucht sich!

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Wovon ich im Gegensatz zum Plätzchenbacken nie genug bekomme, sind „Geschenke aus der Küche“. Ich liebe Geschenke aus der Küche! Sobald die erste Zeitschrift Anfang Dezember mit dem Begriff aufmacht, schlage ich zu. Zwar wundert es mich jedes Jahr wieder, wie oft darin Küchengeschenke aufgelistet sind, die entweder nur wenige Tage haltbar sind, oder wenigstens vier Wochen in irgendwelchen dunklen Kellern durchziehen sollen, bevor sie verschenkbar sind. Aber am Ende findet sich immer etwas Brauchbares. Schnaps, Marmelade, Konfekt – ich bin dabei! Weiterlesen

No Star ist born

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Das mit den Plätzchen, das ist einfach nicht mein Ding. Die diesjährige Produktion ist abgeschlossen, fünf Sorten sind ja auch nicht so schlecht. Aber mehr werden es definitiv nicht werden.

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Dabei muss ich zugegeben, dass ich immerhin stolz auf meine Zimtsterne bin: Viele Jahre lang hat mich der Gatte ausdrücklich aufgefordert, ihm doch mal Zimtsterne zu backen; viele Jahre lang habe ich das einfach abgelehnt. Begründung: Zu schwierig, klappt eh nicht. Weiterlesen

A Kilo a day

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Wenn eines Tages die sehr sehr nette Nachbarin vor der Tür steht und einem einen Sack mit mindestens 5 Kilo Äpfeln aus dem Schrebergarten in die Hand drückt – dann nützt es natürlich gar nichts, kein großer Apfelfan zu sein. Die Früchte müssen wegverarbeitet werden, ist ja klar.

Zum Wegverarbeiten mussten sie allerdings erst einmal transportiert werden. Denn das Leben an verschiedenen Orten bringt es mit sich, dass man Küchen zum mal eben schnelle Sachen kochen hat, und Küchen, in denen wegverarbeitet wird. Mit Geräten. Und Gläsern und Flaschen und Backformen. Und Stauraum.

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Was man beim Transportieren übrigens auch als Nicht-Apfelfreund lernt: So ein paar Kilo Äpfel neben deinen Füßen bringen richtig gutes Aroma in den ICE. Weiterlesen

Mach mir den Keks

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Da waren ständig diese Bilder im sozialen Netz: „One Pan Skillet Chocolate Chip Cookie“ stand darüber und schon beim ersten Wahrnehmen wusste ich nicht genau, was ich lieber hätte: Den Monster-Cookie oder die Pfanne. Dieser offensichtlich supersofte Riesenkeks mit Karamell und Eis oben darauf? Diese offensichtlich monsterschwere Gusseisenpfanne? Beide weckten definitiv größtes Begehren bei mir.

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Maximize your Feiertag

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Den Spruch mochte ich gleich als ich ihn das erste Mal hörte: „Maximize your weekend“ sagt G. immer. Es ist sein Motto. Und es bedeutet: Ab Freitag Abend sollte jede Minute so gestaltet werden, dass das Wochenende am Sonntag Abend mit einem zufriedenen Seufzer endet.

Gut, bei G. hat das auch viel mit Sport und Bewegung und Ausgehen und Unternehmungen zu tun. Aber ich fand schon immer, dass man es auch anders interpretieren kann: Meine perfekte Minute kann auch perfekt sein, wenn überhaupt nichts passiert. Oder gerade weil überhaut nichts passiert. Reine Auslegungssache. Seitdem ich den Spruch jedenfalls kenne, versuche auch ich gelegentlich, die Freizeit zu maximieren.

An Fronleichnam ist es mir nahezu in Perfektion gelungen. Weiterlesen