Strategie am offenen Brandteig

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Da fielen Worte – die muss man hier nicht aufschreiben. Sie wurden auch in einer Lautstärke von sich gegeben, die sich schriftlich kaum darstellen lässt. Es handelte sich schlicht um unflätiges Schreien.  Weiterlesen

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Jeden Tag eine gute Ta(r)t(e) – oder zwei

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Um ehrlich zu sein: Ich bin nicht gerade bekannt dafür, beim Kochen und Backen besonders viel Rücksicht auf andere zu nehmen. Gut, dem Mann mache ich weder Fenchel noch Risotto, weil er da keinen gesteigerten Wert drauf legt. Und eine von ihm ebenfalls verabscheute Sülze herzustellen, käme mir selbst nicht in den Sinn. Aber sonst? Mach ich, was ich will. Mit Ausnahmen. Weiterlesen

Väterchen Kirsch

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Nach Plätzchen und Geschenken aus der Küche ist mein Backjahr meistens beendet. Die Feiertage verbringe ich in der Regel in den Haushalten anderer Leute. Und wenn ich dort selbst tätig zu werden habe, dann will normalerweise keiner Kuchen von mir.

Nun sprach das alte Väterchen aber in diesem Jahr zu mir, nachdem es ein paar Tortenbilder gesehen hatte: „Vielleicht machst du mir ja mal eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Das ist nämlich meine Lieblingstorte!“ Weiterlesen

Der Einfachheit halber

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Die einfachen Sachen sind ja oft die Besten, heißt es immer. Und für den Kuchenesser mag das auch stimmen. Für mich als Kuchenbäcker dagegen sind die einfachen Sachen oft auch die langweiligsten. Ich gebe zu: Dieser Aprikosen-Crumble schmeckt wirklich hervorragend. Aber irgendwie frustriert es mich, dass ein Kuchen, der sogar aus noch weniger Zutaten besteht, wie jüngst der mallorquinischer Mandelkuchen, praktisch auch der ist, für den ich immer und immer wieder am meisten Lob bekomme. Da arbeitet man sich an luftigen Teigen ab, experimentiert mit Buttercrème und Spritztechnik – und dann jubeln alle über Aprikosen mit Streuseln. Weiterlesen

Maximize your Feiertag

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Den Spruch mochte ich gleich als ich ihn das erste Mal hörte: „Maximize your weekend“ sagt G. immer. Es ist sein Motto. Und es bedeutet: Ab Freitag Abend sollte jede Minute so gestaltet werden, dass das Wochenende am Sonntag Abend mit einem zufriedenen Seufzer endet.

Gut, bei G. hat das auch viel mit Sport und Bewegung und Ausgehen und Unternehmungen zu tun. Aber ich fand schon immer, dass man es auch anders interpretieren kann: Meine perfekte Minute kann auch perfekt sein, wenn überhaupt nichts passiert. Oder gerade weil überhaut nichts passiert. Reine Auslegungssache. Seitdem ich den Spruch jedenfalls kenne, versuche auch ich gelegentlich, die Freizeit zu maximieren.

An Fronleichnam ist es mir nahezu in Perfektion gelungen. Weiterlesen