Eine Gabe der Vorsehung

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Es kam als Geschenk ins Haus, das kleine Päckchen Halva. Und da stand es dann ein paar Tage lang in der Küche. Dann wurde es ein paar weitere Tage schnöde von A nach B getragen, hin und her. Schließlich war es in die Vorratskammer verbannt. Und drohte, dort auf ewiglich zu bleiben. Allein eine Fügung hat alles verändert. Weiterlesen

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The Egg That Wasn’t There

Seit geraumer Zeit entwickelt sich ein hübscher neuer Brauch: Gemeinsam mit M. und K. arbeiten wir uns durch die Filmografie der Coen-Brüder. Erst gibt es etwas zu essen, dann einen Film. Passende Accessoires und angedeutete Verkleidungen inklusive. Dass auch das Essen irgendwie mit dem Film zu tun hat, ist bislang noch kein Gesetz dabei. Aber für „The Man Who Wasn’t There“ wollte ich doch irgendetwas in Richtung USA/50er Jahre kochen. Und backen.

Pumpkin Pie zum Nachtisch dachte ich – das könnte doch was sein. Weiterlesen

Gibt’s nicht, geht nicht

Seit ich es vor zwei Jahren entdeckt habe, finde ich das Backmagazin „Sweet Dreams“ von Burda ziemlich gut. Diese Themenkonzentration auf eine Jahreszeit oder mal auf Hefeteig – das gefällt mir. Weil ich das zweimonatlich erscheinende Heft aber nicht überall bekomme und Verlage ja so gern darüber klagen, dass es ihnen so schrecklich schlecht geht, habe ich beschlossen, ein Abo abzuschließen. Das war vor drei Monaten. Bis heute habe ich kein Heft zugeschickt bekommen – aber schon mal eine Mahnung. Weiterlesen

Mogelpackung

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Es lässt sich nicht bestreiten: Verpackungspsychologie wirkt bei mir. Fast wie klassische Konditionierung: Reiz – und Zack.

Aber darf ich damit rechtfertigen, dass ich trotz grundsätzlicher Ablehnung gegenüber Backmischungen doch relativ oft welche verarbeite? Kann ich mich damit verteidigen, dass ich die Dinger ja nicht bewusst erwerbe, sondern sie immer irgendwie „von alleine“ ins Haus kommen? Als Geschenk zum Beispiel oder als Teil der Abo-Box von Foodist? Ist es eine Entschuldigung, dass ich beim Anblick von in Weckflaschen abgefüllter Mehl-Kakao-Mischung nicht mehr darüber nachdenke, ob das unter meiner Würde ist? Oder dass der Begriff „gooey“ im Zusammenhang mit Brownies bei mir ähnlichen Speichelfluss auslöst wie das Glöckchen beim pawlowschen Hund? Weiterlesen

Weekender

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Wie konnte das passieren? Ich bin ein bisschen hinterher! Die pragmatische Lösung ist jetzt einfach mal, Brot, Safranküchelchen in vielen Größen, Brownies, Cheesecake-Pumpkin-Cupcakes und Schoko-Shortbread der vergangenen Wochenenden in einen Post zu packen, keine große Geschichte drum herum zu machen und stattdessen nur mal kurz festhalten: Weiterlesen

Gut genug!

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Sommer, Früchte, Beeren – schön und gut. Aber ich brauche jetzt mal wieder was mit Substanz.

An diesen Punkt komme ich eigentlich jeden Sommer irgendwann. Gleich, wenn Spargel und Erdbeeren auf dem Markt von Aprikosen, Nektarinen und all den Beeren abgelöst werden, schwärme ich, dass das jetzt ja wohl die beste Marktsaison überhaupt sei. Die Farben, der Geschmack, die Vielfalt! Aber früher oder später geht mir das Obst auf die Nerven. Weiterlesen

Ratenzahlung

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Nichts geht doch über ein ordentliches Mise en Place. Heißt es immer. Vorbereitung ist das halbe Rezept, Planung der halbe Kuchen. Oder so ähnlich. Mir ging es ja eigentlich nur darum, dass ich am Wochenende gerade nicht so gut zum Backen komme, es unter der Woche und nach der Arbeit aber auch nicht ganz so entspannend ist.

Weil aber backen für mich Entspannung bedeutet und keinesfalls in Stress ausarten soll, kam ich auf die Idee, einfach in Raten zu arbeiten: Einen Abend die Vorbereitung treffen, am nächsten dann alles in den Ofen schieben.

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Beim Kauf der ersten Eiskugel des Jahres hatte J. auf Brownies mit Karamell in der Auslage gedeutet und Wohlgefallen ausgedrückt – der Gedanke an Brownies mit Karamell war danach kaum noch aus meinem Hirn zu bekommen. Weiterlesen