Mogelpackung

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Es lässt sich nicht bestreiten: Verpackungspsychologie wirkt bei mir. Fast wie klassische Konditionierung: Reiz – und Zack.

Aber darf ich damit rechtfertigen, dass ich trotz grundsätzlicher Ablehnung gegenüber Backmischungen doch relativ oft welche verarbeite? Kann ich mich damit verteidigen, dass ich die Dinger ja nicht bewusst erwerbe, sondern sie immer irgendwie „von alleine“ ins Haus kommen? Als Geschenk zum Beispiel oder als Teil der Abo-Box von Foodist? Ist es eine Entschuldigung, dass ich beim Anblick von in Weckflaschen abgefüllter Mehl-Kakao-Mischung nicht mehr darüber nachdenke, ob das unter meiner Würde ist? Oder dass der Begriff „gooey“ im Zusammenhang mit Brownies bei mir ähnlichen Speichelfluss auslöst wie das Glöckchen beim pawlowschen Hund? Weiterlesen

Weekender

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Wie konnte das passieren? Ich bin ein bisschen hinterher! Die pragmatische Lösung ist jetzt einfach mal, Brot, Safranküchelchen in vielen Größen, Brownies, Cheesecake-Pumpkin-Cupcakes und Schoko-Shortbread der vergangenen Wochenenden in einen Post zu packen, keine große Geschichte drum herum zu machen und stattdessen nur mal kurz festhalten: Weiterlesen

Gut genug!

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Sommer, Früchte, Beeren – schön und gut. Aber ich brauche jetzt mal wieder was mit Substanz.

An diesen Punkt komme ich eigentlich jeden Sommer irgendwann. Gleich, wenn Spargel und Erdbeeren auf dem Markt von Aprikosen, Nektarinen und all den Beeren abgelöst werden, schwärme ich, dass das jetzt ja wohl die beste Marktsaison überhaupt sei. Die Farben, der Geschmack, die Vielfalt! Aber früher oder später geht mir das Obst auf die Nerven. Weiterlesen

Ratenzahlung

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Nichts geht doch über ein ordentliches Mise en Place. Heißt es immer. Vorbereitung ist das halbe Rezept, Planung der halbe Kuchen. Oder so ähnlich. Mir ging es ja eigentlich nur darum, dass ich am Wochenende gerade nicht so gut zum Backen komme, es unter der Woche und nach der Arbeit aber auch nicht ganz so entspannend ist.

Weil aber backen für mich Entspannung bedeutet und keinesfalls in Stress ausarten soll, kam ich auf die Idee, einfach in Raten zu arbeiten: Einen Abend die Vorbereitung treffen, am nächsten dann alles in den Ofen schieben.

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Beim Kauf der ersten Eiskugel des Jahres hatte J. auf Brownies mit Karamell in der Auslage gedeutet und Wohlgefallen ausgedrückt – der Gedanke an Brownies mit Karamell war danach kaum noch aus meinem Hirn zu bekommen. Weiterlesen

Das Flüssige muss ins Eckige

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Multisize, die Zweite: Natürlich galt es schnellstmöglich, die Steckform von Cynthia Barcomi ein weiteres Mal zu testen und herauszufinden, ob sich andere Teige besser darin verarbeiten lassen. Testergebnis: Es geht so. So richtig hundertprozentig zufrieden bin ich immer noch nicht, zumindest was das Teilbefüllen eines einzelnen Segments angeht.

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Ja, der Teig (wieder aus Donna Hays „The new easy“) für gesalzene Karamell-Brownies ist zum größten Teil in dem 20×20 Zentimeter abgetrennten Abteil geblieben. Allerdings nur, weil ich im Zuge einer wilden Backpapier-Alufolien-Falt-Orgie alle Ritzen ziemlich gut abgedichtet hatte. Weiterlesen

Auslaufmodell

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In Kindertagen waren die schönsten Momente am Weihnachtsabend doch die, in denen man Geschenke zusammenzubauen konnte. Lego oder Playmobil oder anderes Zeug. Was man eben so zusammenbaut. Die Erinnerung an diese Zeiten wurde bei mir vergangene Weihnachten aufgefrischt. Ausgelöst durch die Multisize Backform von Cynthia Barcomi, die unterm Christbaum lag. Dieser Backrahmen ist für sich genommen zunächst mal eine Art Puzzle: Mithilfe von vier Seiten- und vier Mittelteilen lässt sich die große quadratische Form in allerlei kleinere Formen unterteilen.

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Die zugehörigen Steckwände sind mit Buchstaben und Ziffern versehen. Hat man das erst einmal wahrgenommen, wird es deutlich einfacher, die richtigen Teile an die richtige Stelle zu stecken. Weiterlesen