Awengala mehr

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Na das war ja mal ein Schätzchen! Es lag noch ein 300-Gramm-Päckchen Frischkäse im Kühlschrank und außerdem warteten mehrere angebrochene Tüten der verschiedensten Kekse in der Vorratskammer auf Verwendung in einem Krümelboden. Was mich auf die Idee brachte, mal wieder einen New York Cheesecake zu backen. Und weil P. von Leila Lindholms Grundrezept für Cheesecake schwärmte, war die Frage nach dem Rezept auch schnell geklärt.

Was ich allerdings kurzzeitig verdrängt hatte: Wenn Leila Lindholm backt, wirds üppig. Wo andere Vorschläge für fettreduzierte Varianten machen, kommt bei ihr noch ein Pfund Sahne oben drauf. Weiterlesen

Der Keks-Preis oder Wie gehe ich mit dem „Liebster Award“ um?

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Und dann war das Pfingstwochenende IMMER noch nicht vorbei. Und also war endlich auch die Zeit für die letzte Packung Pecannüsse und eine Tafel weiße Schokolade gekommen. Um in einer Handvoll Cookies zu enden.

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Ein gutes Ende, würde ich mal sagen. Für alle Beteiligten.

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So.

Und dann kam die Nominierung zum „Liebster Award“ von Jasmin von „Die Kunst des Backens“, über die ich mich sehr gefreut und sofort zugesagt habe. liebster-award1Vielen Dank noch einmal, Jasmin.

Nach ein bisschen Recherche war ich mir dann allerdings nicht mehr ganz so sicher, wie ich damit umgehen sollte. Als erstes stieß ich auf das, was Simone Weissenbach zu dem Thema erlebt und veröffentlicht hat. Dann stieß ich auf das, was Martin Feigenwinter dazu zu sagen hat – der wiederum auch schon auf Simone gestoßen war. Was beide schreiben, entspricht so ziemlich dem, was ich auch selbst empfinde: Natürlich freue ich mich, dass wildfremde Menschen lesen – und manchmal gut finden – was ich so schreibe. Und hey: Bei meinen 15 Word-Press-Followern kann ich auch nicht gerade von großer Bekanntheit reden. Die Nominierung sollte mir also wirklich mehr als willkommen sein. Weiterlesen

Doodle dir eins

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Es gibt so Zeiten, die sind nicht ganz einfach, nicht sonderlich lustig, vielleicht sogar ein bisschen traurig.

Ich will nicht behaupten, dass Snickerdoodles daran prinzipiell irgendetwas ändern könnten.

Aber zumindest machen sie das Leben ein bisschen süßer. Zimtiger. Und daran ist ja auch wieder nichts falsch.

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Außerdem stimmt mich der Name einfach ein bisschen fröhlich.

Darauf einen dreifachen Doodle.

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Schnelle Nummer mit Erdnuss

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Eine weitere, sensationelle Weihnachtsgabe war ja das Buch „New York Christmas: Rezepte und Geschichten“, das mir J. geschenkt hat. Sie hat es zwar einigermaßen sofort bereut, weil sie das vermutlich letzte Exemplar der Stadt gekauft hat und auch beim bekanntesten Onlinehändler ist das Buch inzwischen vergriffen. Aber wenn ich es richtig verstehe, soll im September eine neue Ausgabe erscheinen. Und dann ist gerade die richtige Zeit, um wieder an Weihnachten zu denken.

Die Salty Peanut Butter Rounds darin fand ich vorerst nicht so weihnachtlich, als dass es sich gelohnt hätte, bis Dezember zu warten mit dem Backen. Weiterlesen

Cup der guten Hoffnung

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Es ist ja nicht so, dass ich kein US-Cup-Maß habe. Im Gegenteil, ich bin im Besitz von gleich zwei kleinen Messbechern, die zumindest die wichtigsten Einteilungen aufweisen. Ein cup, ein halbes cup, ein Drittel sogar.

Aber bei unserer AirB&B-Gastgeberin Sammy D. – eine ganz außergewöhnliche und inspirierende Persönlichkeit übrigens – wurde ich jeden Morgen Zeuge, wie sie eine Portion Haferflocken in einen Topf schaufelte, um Haferbrei zu kochen. Dieser Akt des Schaufelns mithilfe der Maße an einem Ring hat mir so zugesagt, dass ich unbedingt auch so etwas haben musste! Diese Schäufelchen! Ach…!

In manchen Dingen bin ich bis heute Kind geblieben. Ich mag das an mir. Weiterlesen

Gebuttert, nicht gesalzen

imageLangsam wurde es ja mal Zeit, die neuen Backformen einzuweihen, die ich von der besten Schwiegermutter der Welt bekommen habe:  In Paris hatte ich mir auf ihre Kosten bei Dehillerin so einiges aussuchen dürfen, jetzt sollten insbesondere die Tarteformen mal zeigen, was sie können.

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So einiges können die! Ich bin ganz begeistert und zwar aus einem Grund: Obwohl beide Hebeböden haben, sind sie so gut wie dicht. Für mich, der ja  ganz gerne mal nicht nachdenkt und Flüssigkeiten in die Tarteform kippt, ein nicht unerheblicher Vorteil. Weiterlesen

Die Quittung

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Eine Bekannte von der Oma von K.s Verlobtem – ach egal: Jedenfalls war ich plötzlich im Besitz eines Glases Quittengelee. Quittengelee ist extrem mühsam herzustellen, das Geschenk wusste ich es also sehr zu schätzen und wollte es entsprechend angemessen verarbeiten. Neue Kekse für die Dose schwebten mir vor und sind es auch geworden. Ein simpler Streuselteig, zwei Drittel als Boden festgeklopft, Gelee darauf, die restlichen Streusel oben drauf.

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Nur, dass wieder nicht alles so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Weiterlesen