Trust your feeling

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Ja nee klar, so schlecht ist er gar nicht geworden. Aber leider ist er halt auch nicht besser geworden als vermutet. Und noch immer ärgere ich mich, dass ich meinem Gefühl wieder mal misstraut und das Rezept trotzdem ausprobiert habe. Weil ich nämlich schon beim Blick auf das Foto in dieser Frauenzeitschrift gesehen hatte: „Der Boden is nix!“ Weiterlesen

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Mürbteig für Millionen

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Wie oft muss ich eigentlich Fehler machen, bevor die Lernkurve nach oben geht? Einmal reicht offenbar jedenfalls nicht. Anders lässt sich ja kaum erklären, dass ich bereits zum zweiten Mal einen Mürbteig in doppelter Menge hergestellt habe – in doppelter Menge herstellen musste, um präzise zu sein. Denn hätte ich das Rezept nicht verdoppelt, hätte ich lediglich eine Schüssel voll sandiger Krümel gehabt.     Weiterlesen

Versteckspiel

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Erdnussbutter. Plötzlich geht mir dieses Wort nicht mehr aus dem Sinn. Erdnussbutter. Überall Rezepte mit Erdnussbutter. Na gut – vielleicht kein großes Wunder, wenn man den Begriff auch sofort googelt. Aber wenn es im Hirn herumwabert, wird es nun mal sofort nachverfolgt. Was dann kommen musste, war natürlich klar: Der beherzte Griff zum Glas mit Erdnussbutter, das – natürlich! – in der Vorratskammer stand. Weiterlesen

Dringlicher Apfel

Ein neues, besseres Antennenkabel hat es seit geraumer Zeit möglich gemacht, dass ich den TV-Sender TLC wieder empfangen kann. „Ti El was?“ TLC, ein Nischensender, auf dem man im Wesentlichen Amerikanerinnen beim Kauf ihrer 5000-Dollar-Brautkleider begleiten kann, schwerst Übergewichtige beim Abnehmen anstarrt, einem ganz echten, wahrhaft wahren Medium dabei zuhört, wie es Kontakt mit den Toten aufnimmt – und die Kreationen des Cake Boss bewundert. Der formt aus Massen von Modellierschokolade und Fondant Mega-Torten – ein TV-Format, das mich natürlich interessiert. Und das ich sofort gesucht habe, als das Kabel angeschlossen war.

Gefunden habe ich „Molto bene – Benedetta kocht“. Benedetta ist eine sehr schlanke, flotte Italienerin, die im Augenblick meines Hineinzappens gerade einen ziemlich flüssigen Teig auf Ricottabasis anrührte (Zu sehen in Staffel 2, Folge 21.).

Teig mit Ricotta? Ich war dabei! Weiterlesen

Leben wie ein fettes Brioche

Schwerpunktthema in den Kantinengesprächen vergangene Woche: Hefegebäck. Schwerpunktzutat in meiner Vorratskammer: Trockenhefe. Welcher Schwerpunkt folgte also daraus fürs Backwochenende? Na?

Die Anregung kam aber auch wirklich zur rechten Zeit, muss ich sagen. Denn beim Blick in die Schachtel mit Backpulver und ähnlichem konnte ich feststellen, dass bei mir eindeutig wieder irgendetwas schwer schief gelaufen ist in Sachen Vorratshaltung:

Drei Päckchen Trockenhefe! Jedes mit vier Portionsbeutelchen! Und das, wo ich doch eigentlich viel lieber mit frischer Hefe backe. Weiterlesen

Das Marmeladen-Geheimnis

Orangenmarmelade liebe ich sehr. Eine Liebe, für die allerdings nur wenige Menschen in meiner näheren Umgebung Verständnis aufbringen. Obwohl – eigentlich versteht es gar keiner, wenn ich’s mir recht überlege. Würde ich verraten, dass ich Orangenmarmelade am allerliebsten über Toast mit Erdnussbutter verteile – na, das behalte ich mal lieber für mich.

Jetzt nur Problem: Zur Zeit esse ich weder Toast, noch Erdnussbutter. Und auch nur sehr sehr wenig Marmelade. Seit der Weihnachtsbäckerei steht aber noch ein angebrochenes Glas mit Orangengeschmack im Kühlschrank. (Die Plätzchen, die damit gefüllt waren, kamen nicht sonderlich gut an…)

Die Lösung: Marmelade in Kuchen verstecken. Weiterlesen

Schichtdienst einer Hochstaplerin

Das Thema Torte ist, das muss man ja mal zugeben, schon lange viel zu kurz gekommen. Im Grunde schon seit dem Tag, an dem die blogbildende Hochzeitstorte gecancelt wurde. Dabei wollte ich meine Fähigkeiten im Tortenbacken doch trotzdem ausbauen! Habe Werkzeuge angeschafft. Besitze Stäbchen zum Modellieren. Habe eine kleine Presse zur Herstellung von Blüten. Lineal. Unterlage. Blütenpaste… Nur: Die rechte Leidenschaft für Fondant, die ist bis heute nicht so recht gekommen. Weiterlesen

Gebackener Kettenbrief

Bin ich möglicherweise dabei, so eine Art neuen Hermann zu entwickeln? Dieser sich selbst durch Anfüttern immer wieder vermehrende Teig, der von Freundin zu Freundin gereicht wird und in Kettenbriefmanier nie einzugehen scheint, ist mir persönlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr untergekommen. Zum Glück. Aber langsam, so scheint mir, beginne ich, mit meinen eigenen Backwaren eine ähnliche Kette zu knüpfen.

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Sag zum Abschied leise Cheese…

Ob ich ihr auch einen Kuchen backen würde, hatte D. gefragt. Denn die nötige Menge für ihren großen Abschied aus der Firma würde sie nicht alleine bewältigen. Eine Frage, auf die es natürlich kein nein gibt. Ehrensache einerseits. Und andererseits: Hätte ich je die Gelegenheit ausgeschlagen, jemandem auf Wunsch einen Kuchen zu backen?

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