Elastisch fantastisch

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„Gibst du mir mal das Rezept für diesen Schoko-Zucchini-Kuchen? Im Garten wuchern wieder die Zucchini und auf die Weise könnte ich vielleicht sogar die Tochter dazu bekommen …“, sagt J. Ob es sich dabei wieder um die kürbisgeformte Sorte aus dem vergangenen Jahr handelt? Ich habe ihr natürlich den Link gegeben – und musste dann  sofort dringend selbst Zucchinikuchen backen. Obwohl ich keinen Garten voll damit habe.

Scheinbar herrscht aber auch in Florida in jüngster Zeit eine gewisse Zucchini-Flut. Auf dem von mir öfter besuchten Blog von Jocelyn jedenfalls tauchten recht viele entsprechende Rezepte auf, auch herzhafte. Die habe ich aber schon immer ignoriert. Ich will nur ihre süßen Sachen. Darunter war auch ein Zucchini-Kuchen, bei dem das Grün gar nicht mal so versteckt ist. Allerdings muss ich gestehen: Reagiert habe ich auf den Begriff Karamell im Titel. Zucchini-Bananen-Kuchen mit Karamell-Frosting? O yes!

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Dass ich seit ewigen Zeiten auch noch einen angebrochenen Becher Marshmellow-Crème im Kühlschrank habe, hat natürlich auch seine Wirkung gehabt. Und natürlich mein Allzweck-Karamell… Ja – es ist IMMER noch ein Rest da. Und nein, es ist IMMER noch nicht verdorben.

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Die im Original angegebenen zwei Cups Puderzucker habe ich hingegen nicht übernommen. Ich habe mal nach Gefühl gearbeitet und nach etwa einem Cup beschlossen: süß genug und streichfähig auch.

Die Zucchini hat man am Ende gar nicht so gut erkannt, wie gedacht und der Teig hatte eine irgendwie gummiartige Konsistenz. Was ist das zurzeit mit diesen federnden Texturen in meiner Küche? Erst die Gummi-Äpfel, jetzt der Gummi-Kuchen?

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Vielleicht auch einfach nur zu lang gebacken. Aber das Topping: Sehr geil. Universell einsetzbar würde ich sagen. Butter, Marshmellow-Crème, Karamell, Zucker, Sahne – alles drin, was Spaß macht. Weil ich gerade so im Gemüse-Thema bin, werde ich demnächst vielleicht einen Rüblikuchen damit beschmieren.

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Ein Gedanke zu “Elastisch fantastisch

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