Jeden Tag eine gute Ta(r)t(e) – oder zwei

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Um ehrlich zu sein: Ich bin nicht gerade bekannt dafür, beim Kochen und Backen besonders viel Rücksicht auf andere zu nehmen. Gut, dem Mann mache ich weder Fenchel noch Risotto, weil er da keinen gesteigerten Wert drauf legt. Und eine von ihm ebenfalls verabscheute Sülze herzustellen, käme mir selbst nicht in den Sinn. Aber sonst? Mach ich, was ich will. Mit Ausnahmen.

Oder anders gesagt: Statt Ausnahmen kann man ja einfach was Zusätzliches machen. Anlässlich meines Geburtstagsangebots für die Kollegen lag es mir nämlich doch am Herzen, dass der eine, der wirklich wirklich wirklich kein Gluten verträgt und dazu mit Milchprodukten Schwierigkeiten hat, auch mal ein Stück Kuchen bekommt.

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Da meine wenigen, wirklich wirklich wirklich wenigen Versuche mit veganen Rezepten bislang selten meinen Ansprüchen genügt haben, bin ich selbst kreativ geworden:

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Eine Tarte ist es geworden mit einem Boden aus Kichererbsenmehl plus Kakao. Darauf eine Mandel-Ei-Masse mit Kirschen. Und was soll ich sagen? Gut war sie, die gute Tat!

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Der Anblick ist jetzt nicht so prickelnd, aber das täuscht!

Für alle anderen standen außerdem ein Ricotta-Kokos-Kuchen mit Kirschen und eine Schokotarte, ebenfalls mit Kirschen, zur Auswahl, beides aus der aktuellen „Sweet Dreams“. Ursprünglich sollten es mehrere aparte Tartelettes werden, aber der Teig war so mürbe, dass ich entnervt auf die große Form umgestiegen bin.

 

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Drei verschiedene Bleche mit Miniförmchen habe ich nacheinander eingebuttert, versucht, auszulegen, und nachher wieder abgespült. Dann hat es mir gereicht. Sah doch so auch gut aus.

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Der Ricotta-Käsekuchen war wiederum recht problemlos herzustellen. Nur die Kirschen, die in den Teig kommen, sind nicht eingesunken, so dass sich später gebackene und Deko-Kirschen obenauf vereint haben. Schienen sich aber zu verstehen.

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Und fest ist er auch geworden, der Kumpel.

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Ein paar Stunden später sah es dann schließlich so aus in der Kaffeeküche:

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Ich meine, da freut sich Bäckerin natürlich, wenn dermaßen abgeräumt wird.

Aber eines wundert mich trotzdem: Wie man drei Kuchen in so ein Schlachtfeld verwandeln kann, ist mir ein Rätsel.

Zum Abschluss habe ich also noch eine Tat vollbracht: saubergemacht.

 

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