Bestürzend gut

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Ich war nicht ganz ehrlich: Nach drei Mal Kuchen backen war an Ostern gar nicht Schluss – ich habe den Herd doch noch ein viertes Mal  angeworfen. Schon seit unserem Wien-Urlaub vor rund einem Jahr musst ich ja unbedingt dieses Mohnzelten nachbacken.  Aber auf der Liste „Muss ich dringend ausprobieren“ stand noch etwas anderes: Mohr im Hemd.

Eigentlich sollte es Weihnachten schon so weit sein, aber da hätte er nicht mehr in uns reingepasst, der Mohr. Wir hatten schon im Wiener Café Frauenhuber, in dem wir uns das Küchelchen damals geteilt haben, darüber gesprochen, ob man das überhaupt noch sagen darf: Mohr im Hemd. Und ob es nicht bald zum „Schokoküchlein mit Soße“ verkommen wird. Aber ich für meinen Teil lasse hier mal jede Political Corecctness fahren. Denn egal, unter welchem Namen: Hauptsache Schokolade mit Schokolade!

Nach langer Recherche habe ich mich für – natürlich! – ein österreichisches Rezept entschieden, die dort verwendeten Haselnüsse allerdings gegen Mandeln ersetzt. Mir ging es hauptsächlich darum, die Küchlein in kleinen Auflaufförmchen backen zu können, weil ich keine verschließbaren Puddingformen besitze.

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Braucht auch kein Mensch. Die Dinger sind auch im Herd aufgegangen, wie ein Top-1-A-Soufflé.

Fast schade, dass ich sie dann gestürzt habe zum Servieren.

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Gestürzt oder bestürzt – Mohr im Hemd mach ich jetzt öfter!

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