Sweet Sugar Brown

img_2345

Das wäre ja nun der Tag, an dem man das Jahr Revue passieren lässt. Bezogen auf’s Backen ist das schnell erledigt: Ich glaube, so viel Output war noch nie. Meine persönlichen Highlights dabei: Zum einen sicherlich die zahlreichen und schließlich erfolgreichen Versuche, eine Pie herzustellen, die nicht durchweicht. Zum anderen die sommerliche Torte mit Beeren, die einfach richtig gut aussah. Und natürlich der Abend mit dem Cake Boss, dessen Rat zum stetigen Üben ich allerdings noch nicht so nachgekommen bin, wie ich eigentlich vorhatte.

Aber man braucht ja auch noch Ziele für das nächste Jahr.

Unterdessen habe ich zum Abschluss des bald endenden noch einer meiner jüngsten Leidenschaften nachgegeben: Ich liebe diese Videos von Tastemade, in denen in aller Kürze zu sehen ist, wie herrliche Schweinereien entstehen. Mich hatte vor allem ein Schoko-Kokosnuss-Kuchen fasziniert. Und weil für das Rezept frisch geschredderte Kokosraspel verwendet werden, habe ich mich sogar noch damit auseinandergesetzt, wie man die Nuss eigentlich öffnet. Ein Vorgang, der besonders dem Ehemann gefallen hat: Mit dem Hammer immer schön rundherum auf die Schale geschmettert – da fühlt er sich nützlich in der Küche, in der er sonst selten Hand anlegen darf.

Die frisch gehobelten Späne werden  in einer köstlichen Mischung aus Milch und gezuckerter Kondensmilch geköchelt. Ich stelle mir vor, dass man daraus auch einen schönen Pudding machen könnte. (Ebenfalls ein Thema, das mich 2016 gelegentlich beschäftigt hat …)

img_0516

Und noch etwas kam zum Einsatz: ein Strohhalm aus Papier.

img_0518

Nicht, weil man nur damit Löcher in einen Kuchen bohren könnte.

Sondern weil ich ihn habe! Und weil es im Originalvideo auch einer aus Papier ist! Und weil K. mich immer auslacht für meine Leidenschaft hinsichtlich der Halme aus Pappe! Von wegen „weichen durch“ und so. Ha! Sieh her, wozu so ein Strohhalm fähig ist: Spitzenlöcher!

img_0519

Nachher, wenn die Milch-Kokos-Pampe über Kuchen und Löcher gegossen ist, entsteht im Teiginneren so etwas, das man wohl „all wet and soggy“ nennt.

img_2342

Insgesamt ist das Teil natürlich mal wieder viel zu süß und zusammen mit dem Eggnog, den ich dazu serviert habe, hatte es durchaus Übelkeitspotenzial – „but in a good way“.

img_2348

Und muss ich daraus jetzt irgendwelche Lehren für 2017 ziehen? Ach was! Soll uns allen auch in Zukunft nichts Schlimmeres passieren als ein bisschen zu viel Zucker!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s