Abgehakt

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Das Thema Pie ist jetzt endgültig geklärt für mich: Früchte zuckern und abtropfen lassen; dunkle Backform nehmen; Boden mit Eiweiß einpinseln; Form auf vorgeheiztes Blech stellen. Das sind so im Wesentlichen die Tricks, die ich recherchiert und angewendet habe.

Natürlich behaupte ich, dass die jüngste Pie mit Zwetschgen auch deswegen so wunderbar aufgeknuspert ist, weil ich noch einen weiteren, selbst überlegten Kniff zum Einsatz gebracht habe: Da ja immer die Rede davon ist, dass die in den Teig eingearbeitete Butter unbedingt sehr kalt sein muss, um nachher für ein knusprig-mürbes Ergebnis zu sorgen, ich es aber unendlich mühsam finde, kalte Butterstückchen schnell zu Teig zu verarbeiten, habe ich die Butter dieses Mal erst eingefroren und in diesem Zustand mit der Reibe in Flöckchen gehobelt.

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An den Sternen sieht man doch ganz gut, dass das einigermaßen hingehauen hat. Ha! Der Flaky-Butter-Trick.

Das war dann also geklärt – ein Haken auf der Liste.

Die Liste. Sie ist mein ständiger Begleiter in Form einer Smartphone-App. Immer, wenn ich ein interessantes Rezept sehe – und ich sehe ständig interessante Rezepte! – notiere ich mir, dass ich das auch mal machen will. Den Punkt Pie habe ich jetzt vorerst gestrichen, bleiben noch ungefähr 99 andere Dinge.

Auch noch vermerkt waren dort Cookies. Das lag allerdings weniger an zu klärenden Backgeheimnissen oder interessanten Rezepturen, als an dem im Gefrierfach geparkten Cookieteig. Anstelle von handtellergroßen Exemplaren habe ich mich dieses Mal allerdings für eine kleine Variante entschieden. Warum? Na weil ich mir im Sommer einen Miniportionierer zugelegt habe. Braucht natürlich kein Mensch. Aber wer ihn hat, kann Kugeln in Schusssergröße damit formen.

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Gesagt, getan. Abgehakt.

Schließlich und endlich stand da noch ein Rezept auf der Liste, das in einem der Foodist-Magazine angepriesen worden war. In einer der Abo-Kisten im Sommer war diese herrliche Karamell-Crème ins Haus gekommen, die bestimmt auch jedem Brot bestens gestanden hätte. Da ich aber aufgrund des Abos langsam in herrlichem Brotaufstrich ersticke und gar nicht so viel Brot beschmieren kann, wie Nachschub kommt, habe ich den Vorschlag dankbar angenommen: Crème als Brownie-Topping verwenden.

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Nun, den Test hat sie bestanden. Kann man wieder machen.

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Nur das Brownie-Rezept von Foodist – das lassen wir das nächste Mal dann lieber. Da gibt es wirklich bessere. Auch da: Haken dran.

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4 Gedanken zu “Abgehakt

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