Wirklich rührend

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So, heute bin ich zufrieden. Rundherum zufrieden. Ich mäkel nicht am eigenen Werk, ich find nichts, was nicht passt, ich sag einfach: So wollte ich es!

Vielleicht ist der Trick, nicht über’s Rezept ans Backen ranzugehen, sondern über’s Gerät? Denn das war die eigentliche Intension, an einem normalen Mittwoch Abend eine Torte zu produzieren: Ich wollte rühren! Zum Geburtstag gab es nämlich den lange gewünschten und doch immer zurückgestellten Handmixer von Kitchen Aid. Nicht, weil ich ihn gebraucht hätte, sondern weil ich ihn so schön fand. Da man ja aber in der Regel einen Handrührer hat und keinen zweiten benötigt, nur weil er optisch was hermacht, schien mir der Wunsch ein bisschen sinnlos. Der Gatte hat ihn trotzdem erfüllt – ein Hoch auf den Gatten!

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Denn der neue Handrührer ist spitze. (Der alte hat auch schon eine neue Heimat gefunden, bei H., der auch gern und gut backt, und ihn zu schätzen weiß! Es soll dir dort gut gehen, alter Bosch, der du mir über Jahrzehnte treue Dienste geleistet hast!)

Um alle neun Rührstufen des Kitchen Aid auszuprobieren, habe ich mir im Netz ein paar Ideen zusammengeklaubt, ausgehend von einem Glas Lemon Curd, das im Schrank stand und nach seiner Bestimmung gesucht hat. Es landete schließlich zwischen ein paar Lagen Lemon Cake, bei dem ich etwas weniger Zitronensaft, dafür noch den Abrieb einer Zitrone verwendet habe. Das Lemon Curd war wie gesagt vorhanden und beim Topping habe ich in weiser Voraussicht wieder mal deutlich weniger Zucker verwendet. Deutlich! Statt der angegebenen 3 Cups war ich nach einem einzigen schon zufrieden. Schade nur, dass ich mir auf diese Weise einige Runden Rühren ersparen musste.

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Nach der Dekoarbeit mit einer Menge Beeren sah das Ganze dann so aus:

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Ich hab direkt und zum ersten Mal Papier aufgehängt für ein besseres Foto, weil er mir selbst so gefallen hat. (Ja, ich weiß, so ganz geklappt hat das noch nicht. Ich arbeite daran.) Von innen kann sich meine Zitronen-Beeren-Komposition im übrigen auch sehen lassen, finde ich:

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Der Teig vorallem ist wirklich so, wie ich mir das gewünscht habe: Irgendwie luftig und feucht zugleich. Bestimmt, weil ich so flotte Umdrehungen reingepowert habe.

Und dann stellt sich schließlich noch heraus: Das wäre für K. die perfekte Hochzeitstorte gewesen! Also in viel größer natürlich und in viel höher. Meine (wenigen) Versuche mit Fondant waren im Grunde nicht nötig, weil es ein Eimer Beeren oben drauf auch getan hätte. Da ist’s doch ein weiteres Mal gut, dass damals eh nichts aus der Tortenkiste wurde! Ich hätte ja gar nicht den richtigen Rührer gehabt.

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Ein Gedanke zu “Wirklich rührend

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